Das 1. Spiel gegen die Liganeulinge Saalefüchse/Rudostadt begann verheißungsvoll mit 3 schnellen Toren durch Georg Ebert und einigen Paraden von Leo Bohn im Tor. Nach der gegnerischen Auszeit beim Stande
von 5:1 ließen wir die Rudolstädter Saalefüchse jedoch zunehmend ins Spiel kommen und sorgten dafür, dass der gegnerische Torwart warmgeschossen wurde und sich auszeichnen konnte. Bevor jedoch beim
Stande von 6:5 in der vorletzten Minute das große Bibbern beginnen konnte, machte Freddi Jahn mit seinem 2. Tor den Deckel zum 7:5 drauf, so dass der 1. Sieg in der Regionsklasse ins Ziel gebracht werden konnte.
Der Gegner im 2. Spiel war deutlich stärker einzuschätzen, hatte unsere Mannschaft in der Vorrunde doch gegen die JSG Altenburger Land mit 14:1 verloren. Durch leichte Ballverluste im Spielaufbau wurde die Mannschaft aus Ziegelheim zu im Tempogegenstoß leicht erzielbaren Toren eingeladen und führte schnell zweistellig. Die Moral unserer Spieler fing an zu hängen und ebenso wurde auch unser Torhüter häufiger hängengelassen.
Nach der Auszeit unserer Mannschaft setzte sich dies zunächst fort, bis sich im letzten Drittel des Spiels nochmal aufgerappelt wurde. Die Rufe nach aggressiverer Verteidigung schienen zu fruchten, Freddi Jahn schoss sich warm und am gegnerischen Kreis konnten auch Penaltys gezogen und verwandelt werden. Fünf unserer 6 Tore fielen im letzten Spieldrittel bei nur noch 3 Gegentoren (okay, die Ziegelheimer hatten auch einen Gang zurückgeschaltet), so dass das Spiel mit 6:21 noch halbwegs versöhnlich endete.
Im 3. Spiel, quasi Rückspiel, gegen die Saalefüchse zeigten beide Mannschaften, dass sie etwas gelernt hatten. Unser Gegner ließ sich in der Anfangsphase nicht mehr so leicht überrumpeln, und unsere Mannschaft ließ den Sieg zum Ende nicht mehr anbrennen. Unsere Mädchen wurden mutiger und nahmen sich vermehrt die Würfe. Die Abwehrleistung zeigte sich verbessert, allerdings ließ die Durchschlagskraft etwas nach. Das Spiel endete 6:2.
Im letzten Spiel gegen JSG Altenburger Land II wiederholte sich leider das Bild der vorigen Begegnung. Abspielfehler und ein luschiger Spielaufbau wurden bestraft und führten zu zahlreichen einfachen Toren für den Gegner. Konnten wir mit 2 eigenen Toren anfangs noch etwas dagegen halten, so ließen zum Schluss die Kräfte deutlich nach und es hagelte erneut insgesamt 21 Gegentore. Ein großer Teil waren erneut aus Ballverlusten resultierende Tempogegenstöße, bei denen unser Torhüter wenig Gelegenheit hatte sich auszuzeichnen. Das Spiel endete 21:2.
In der Rückschau überwog die Freude über die beiden Siege deutlich.
