HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Newsticker Saison 2016/17

26. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Vormerken – nächster Heimspieltag im Aufstiegskampf der 1.Männer zur Mitteldeutschen Oberliga – Wir brauchen dazu wieder eure Unterstützung!  … und die beiden “Vorspiele” freuen sich auch auf euch

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26.03.2017: Der gestrige Heimspieltag lieferte wieder interessante Spiele und eine faustdicke Überraschung. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • die männliche Jugend D verlor ihr letztes Heimspiel vor einer tollen Zuschauerkulisse gegen den HSV Apolda mit 15:25 (Hz. 9:13). Die Mannschaft von Trainer Pascal Delor musste damit leider auch mit ihrer ersten Saisonniederlage den Staffelsieg der Verbandsliga Staffel 2 an die Gäste aus Gramont überlassen, auch wenn noch ein Saisonspiel auf dem Plan steht. Trotzdem haben sie bereits jetzt einen tollen 2.Platz sicher.
  • Den bisher ungeschlagen Tabellenführer der weiblichen Jugend D in der Verbandsliga Staffel 1, den Thüringer HC,  besiegten unsere Mädels sensationell mit 17:14 (Hz. 9:7) und schafften damit bereits ihren 3. Saisonsieg sowie die angekündigte faustdicke Überraschung.
  • Ihren 6. Saisonsieg fuhren die jungen Damen der weiblichen Jugend A ein und gewannen damit nicht nur des letzte Saisonspiel gegen den Sonneberger HV mit 22:21 (Hz. 10:12), sondern auch ungeschlagen die Staffel der Landesliga mit 12:0 Punkten und 130:110 Toren.
  • im Vorspiel der Thüringenliga Männer bezwang die 3.Männer den bisherigen Tabellenführer Post SV Gera 2 mit 30:23 (Hz. 15:13) und machte damit ebenfalls noch einmal Ansprüche auf den Staffelsieg der Verbandsklasse (Staffel 1) geltend. Entscheidend hierüber wird dann das letzte Saisonspiel gegen Ziegelheim 2 sein.
  • Zum Abschluss des Heimspieltages gewann unser Thüringenliga-Team der Männer mit 29:19 (Hz. 18:8) gegen den SV Goldbach/Hochheim und ist somit als aktueller Tabellendritter weiter im Rennen um den Aufstieg

Und wie lief es in den fremden Hallen:

  • Unsere 1. Damen fuhr beim Tabellenletzten, dem Nordhäuser SV, einen ungefährdeten Auswärtssieg mit 32:19 (Hz.13:9) ein und kann sich somit weiterhin Medaillenhoffnungen in der Thüringenliga machen.
  • Die männliche Jugend B kommt leider ohne Punkte wieder ins Paradies zurück und verliert in Auma mit 31:27 (Hz. 18:14).

 

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Beitragszahlung nicht vergessen

20. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

“Ohne Moos, nix los” … ganz so hart wollen wir es nicht ausdrücken, aber er ist wieder mal fällig: Der Jahresmitgliedsbeitrag!

Wir möchten alle Vereinsmitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, hiermit nochmals an die fälligen Mitgliedschaftsbeiträge  (Höhe s. Beitragsordnung ) erinnern.

Bitte überweist daher schnellstmöglich euren Mitgliedsbeitrag auf folgendes Konto:

Empfänger: HBV JENA 90 e.V.

IBAN: DE94 8305 3030 0018 0350 00

BIC: HELADEF1JEN  (Sparkasse Jena – Saale – Holzland)

Für alle Vereinsmitglieder, die am Lastschriftverfahren teilnehmen folgender Hinweis:

Wir bereiten gerade den Einzug vor. Sollte sich die Bankverbindung geändert haben, so bitten wir zur Vermeidung von Rückbuchungen und Kosten, um sofortige schriftliche Mitteilung der geänderten Bankverbindung an die Geschäftsstelle.

Der Vorstand

F-TL: Nach 15 Minuten den Groove in Nordhausen gefunden

28. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Etwas holprig fanden die Damen des HBV Jena 90 in die Thüringenliga-Partie gegen den Nordhäuser SV, um letztlich 32:19 (13:9) zu gewinnen

Von Marcus Schulze

Nordhausen. Madonna kommt einem in den Sinn, wenn Marie Göpfert vom Auswärtstermin des HBV Jena 90 in Nordhausen berichtet. Genauer: der Song “Get into the Groove” aus dem Jahr 1984. Doch dazu später mehr. Zuerst zu etwas anderem: der Luft in der Ballspielhalle in eben Nordhausen. Die soll nämlich äußerst bescheiden dahergekommen sein. “Das soll jetzt keine Ausrede sein”, entschuldigt sich HBV-Spielführerin Marie Göpfert und muss lachen. Jenas Nummer 5 charakterisiert diese dann auch mit einem nicht druckreifen Adjektiv. “Es war einfach nur übelst warm. Damit sind wir anfangs nicht zurecht gekommen.”

Doch natürlich kann auch sie nicht alles auf die Luft schieben, will sie dann auch gar nicht, vielmehr habe ihr Team etwas holprig ins Spiel gefunden. Es gab Fehlpässe und dergleichen. “Man hat einfach gemerkt, dass wir nicht eingespielt waren und auch eine etwas längere Pause in der Liga hinter uns hatten”, resümiert Jenas Nummer 5. Die komplette linke Seite sei neubesetzt gewesen, Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft nachgerückt, da habe noch etwas der Feinschliff gefehlt. “Doch nach 15 Minuten hat es dann gegroovt”, sagt Marie Göpfert.

Gegroovt also, bedeutet soviel wie, dass die Damen des HBV ins Spiel gefunden hätten – und Madonna lässt schön grüßen. Es war dann auch Marie Göpfert höchstpersönlich, die mit ihrem Treffer zum 9:8 in der 20. Minute die quasi “groovende Wende” einläutete – denn ab da gaben die Handballerinnen aus der Saalestadt die Führung nicht mehr aus der Hand. Die zwei Julias – eine heißt Wagner, die andere Weinrich – in den Reihen von HBV-Coach Christopher Pchalek bauten die Führung bis zum Kabinengang auf 13:10 aus.

Nach dem Wiederanpfiff hatten sich die HBV-Damen endgültig gefunden. Oder anders formuliert: Sie haben sich den Groove zu eigen gemacht. Spätestens in der 44. Spielminute – beim Stand von 24:13 – war wohl allen Protagonisten in der Halle klar, wer denn wohl das Parkett als Sieger verlassen wird. “Es lief dann einfach. Wir konnten viele gegnerische Bälle abfangen und Konter einleiten. Außerdem haben wir unsere Chancen genutzt. Wir haben halt nur etwas Zeit gebraucht”, resümiert Marie Göpfert.

Den Groove in Sachen Torausbeute hatten an diesem Spieltag dann auch die beiden Julias gepachtet, denn Julia Wagner (zehn Tore) und Julia Weinrich (acht Tore) mutierten auf dem Spielfeld zur Torfabrik, steuerten mit ihren 18 Treffern über die Hälfte der HBV-Tore bei. Und auch die Spielführerin ließ sich nicht lumpen, konnte Marie Göpfert doch insgesamt sieben Mal erfolgreich verwandeln. Nach 60 Minuten zierte dann auch ein äußerst deutlicher Spielstand von 32:19 die Anzeigetafel in der Ballspielhalle Nordhausen – was für ein massiver Groove.

Damit stehen die HBV-Damen auf Platz drei der Thüringenliga und spielen immer noch um die Meisterschaft mit.

Quelle: OTZ Jena vom 28.03.17

M-TL: Klares Zeichen gesetzt beim Heimsieg gegen GoGo Hornets

27. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Souverän besiegt der HBV Jena 90 die SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 29:19 (18:10)

Von Marcus Schulze

Jena. “Das ist ja noch schlimmer als vergangene Woche”, sagte ein frustrierter Fan der “Go-Go-Hornets” in der Halbzeitpause während des Gangs an die frische Luft. Und diese Meinung hatte der weibliche Fan da in der Dreifelderhalle in Göschwitz am Sonnabend sicherlich nicht exklusiv, denn ein Blick auf die Anzeigetafel der Halle wandelte die durch und durch emotionale Aussage in greifbares Zahlenmaterial. 18:8 war da zu lesen. Und es war nun einmal die zweite Ziffer, die der SV BW 1893 Goldbach/Hochheim – besser bekannt als eben “Go-Go-Hornets” in Handball-Kreisen – gebührte. Ja, die Leidensfähigkeit der mitgereisten Anhänger wurde auf eine harte Probe gestellt, denn während der ersten 30 Minuten präsentierten die HBV-Männer, dass sie willens sind – willens aufzusteigen.

Nach 20 Spielminuten lautete der Spielstand 15:4. Hagen Rose, der die ersten drei Tore der Partie erzielte, Paul Pfitzner, John Le, Stefan Langer und Viktor Beketov hatten den Vorsprung in für den Gegner fast schon unerreichbare Weiten hochgeschraubt. Gleichzeitig gab es hinten kaum ein Durchkommen für die Spieler von Goldbachs Trainer Sven Rothhämel. Und wenn doch einmal der Durchbruch gelang, war da ja immer noch HBV-Schlussmann Fabian Wiersbin. Bei Hornets-Schlussmann Florian Schneegaß lagen schon beim Stand von 8:3, nachdem ihn Stefan Langer mit einem gefühlvollen Heber überwand, blank. Verbal baute er seinen Frust an seinen Mitspielern ab, was die physische Dimension betraf, musste der gute alte Pfosten – wie so oft – herhalten. Für dergleichen gab es dann auch in der 11. Spielminute eine zwei-Minuten-Strafe für den Tormann.

– HBV-Fans nach 30 Minuten siegessicher –

Aufseiten des HBV Jena, zumindest auf der Tribüne, war man zum Zeitpunkt des Pausenpfiffes – und wohl auch davor – äußerst siegessicher. Ein weibliches Vereinsmitglied der Jenaer, ihres Zeichens hochschwanger, kam nach dem Dargebotenen zu dem Schluss, dass sie jetzt alles gesehen habe und jetzt die Heimreise – auch mit Blick auf ihren Bauch – antreten könne. Sie sollte Recht behalten. “Heute lief fast alles wie geplant. Wir wollten ein klares Zeichen setzen und kämpferisch auftreten – und ich denke, dass uns das gelungen ist”, so das Fazit von HBV-Coach Ralph Börmel. Der Schlüssel zum Erfolg sei die Abwehrleistung seiner jungen Spieler gewesen, die während der ersten 20 Minuten kaum etwas anbrennen lassen hätten. “Dadurch haben wir ungemein an Sicherheit gewonnen und konnten daher die erste Hälfte für uns gestalten”, ergänzte der Trainer, der jedoch auch auf die Gefahr hinwies, die ein solcher Vorsprung zur Halbzeit in sich birgt. “Es ist dann schwer, die Spannung zu halten. In der zweiten Halbzeit ist es uns dann auch nicht mehr ganz so leicht gefallen.” Elf weitere Tore gesellten sich dann auf der Haben-Seite des HBV Jena in den folgenden 30 Minuten dennoch dazu. Einzelne Handball-Protagonisten monierten jedoch, dass das zu wenig sei. Die Gäste aus Goldbach konnten den Rückstand auf sieben Treffer – 12:19; 13:20, 14:21 – temporär verkürzen, das war dann aber auch schon das höchste der Gefühle. Letztlich hätten seine Spieler ihre Aufgabe souverän gelöst, lobte Ralph Börmel und verwies mit seinem nächsten Atemzug auf das Spiel nächste Woche gegen Mühlhausen. Der HBV Jena belegt nach diesem Spieltag den dritten Tabellenplatz in der Thüringenliga, kämpft damit weiterhin um die Meisterschaft samt Aufstieg. “Wir können nicht durchatmen. Für uns geht es nächste Woche gleich weiter mit dem Spiel der Spiele gegen Mühlhausen”, sagte Ralph Börmel.

Quelle: OTZ Jena vom 27.03.2017

weibliche Jugend A: Wir sind Staffelsieger! 

26. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Unsere weibliche Jugend A wurde gestern Staffelsieger in der Landesliga. Nach einem 22:21 (Hz. 10:12) Heimsieg gegen den Sonneberger HV gewann die Mannschaft von Sylvia Stanek und Birgit Kraban auch im letzten Saisonspiel beide Punkte und sicherte sich mit 12:0 Punkten und 130:110 Toren somit den 1. Platz. 

Selbst ein zwischenzeitlicher 5-Tore-Rückstand ließen die zumeist noch B-Jugendlichen-Mädels nicht nervös werden und konnten nach dem Schlusspfiff den ersehnten letzten Sieg einfahren … und das Jubeln ließ an dem Tag kein Ende zu: 


Wir sagen herzlichen Glückwunsch an Mannschaft und Trainerinnenteam für die tolle Saisonleistung! 

M-TL: Vorbericht zum Heimspiel gegen die GoGo Hornets … der traurige Malte Hansemann

25. März 2017 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Heute um 19 Uhr in der Dreifelderhalle in Göschwitz empfängt der HBV Jena 90 die SG Blau-Weiß Goldbach/Hochheim

Von Marcus Schulze

Jena. Malte Hansemann saß auf dem Hallenboden in der Nessethalle in Goldbach. Sein Blick war leer, die Schuhe hatte er bereits ausgezogen und das Spiel gegen die SV Blau-Weiß 1893 Goldbach/Hochheim, besser bekannt als “Go-Go-Hornets”, war Geschichte. Aus den Lautsprechern der Halle erklang “Human” von Rag’n’Bone Man, was die Szenerie in gewisser weise abrundete, ihr eine dramaturgische Würze gab.

Womit der HBV-Spieler damals im November 2016 sichtlich haderte, was das Endergebnis, welches 19:19 lautete. Alle HBV-Protagonisten, was den “traurigen Hansemann” einschließt, hatten sich mehr von diesem Spieltag erhofft. Am Ende war es nur ein Punkt, der umso bitterer schmerzte, da Jenas Viktor Beketov in der letzten Aktion der Partie mit einem Sieben-Meter an Goldbachs Schlussmann Florian Schneegaß scheiterte.

Heute um 19 Uhr in der Dreifelderhalle in Göschwitz wollen es die HBV-Handballer besser machen. Besser als einst gegen Goldbach, besser als vergangene Woche gegen Könitz/Saalfeld, wie HBV-Trainer Ralph Börmel betont. “Wir treffen heute auf einen erfahrenen und kampfstarken Gegner, der jedoch ein wenig mit dem Rücken zur Wand steht, da ihm der Abstieg droht”, sagt der Coach, der auch um die Tatsache weiß, dass die “Hornissen” seit gut zwei Wochen einen neuen Trainer mit Sven Rothämel haben, was den Gästen durchaus etwas Aufwind verleihen könnte. Darüber hinaus hätten die SG einige wurfstarke Spieler in ihren Reihen sowie gute Torhüter. Stichwort: Hinspiel. “Wir müssen unsere Abwehrleistung steigern und dürfen uns auch vorne keine Fehler erlauben”, sagt Ralph Börmel, der damit auch auf den etwas glanzlosen Arbeitssieg seiner “Gang von der Saale” gegen Könitz/Saalfeld verweist. Mit Blick auf seinen Kader könne er aus dem Vollen schöpfen, lediglich hinter dem Einsatz von Malte Hansemann stehe ein Fragezeichen. “Wir haben uns in dieser Saison bisher sehr gut verkauft und natürlich werden wir heute um einen Sieg kämpfen.

Quelle: OTZ Jena vom 25.03.17