HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Unentschieden gegen Altenburg – 18:18!

30. September 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

Erfolg oder Niederlage?
Diese Frage stellten sich am Sonntag wohl beide Frauenmannschaften der Thüringenliga nach dem Spiel. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften erwies sich als zäh und hart. Aus der vergangenen Saison wusste man, dass das Spiel in Altenburg ein körperlicher Kraftakt werden würde, da die Mädels des SV Altenburg technisch gut aber körperlich hart agierten- auch so am Sonntag! Die Mädels des HBV Jena mussten einiges einstecken und sich durch das gesamte Spiel kämpfen. Zu Beginn der Partie liefen zwei gleichstarke Mannschaften auf, was der Stand nach 16 Minuten mit einem 4:4 widerspiegelte. Leider gab es bis zum Ende der ersten Halbzeit einige Probleme beim Torabschluss, weswegen sich die Mädels die Punkteführung verbauten. Die Altenburgerinnen hielten gut dagegen und waren sicherer im Abschluss was zu einem Halbzeitstand von 11:9 führte. Dank starker Einzelaktionen wie beispielsweise von Julia Bachmann, welche sich durch die stabile Deckung der Altenburgerinnen kämpfte und somit die Mädels antrieb, konnten die Mädels mithalten und die Gegner nicht davonziehen. Dieser zwei Tore Rückstand hielt bis fünf Minuten vor dem Ende der zweiten Halbzeit an. Die Mädels von Trainer Michael Hoffmann zeigten sich aber kämpferisch, pushten sich gegenseitig und wirkten noch geschlossener als in der ersten Halbzeit. Auf dem Spielfeld herrschte eine nervenaufreibende Spannung, beide Mannschaften gönnten sich nichts. Zu hartes Einsteigen wurde in Form von zahlreichen zwei- Minuten- Strafen und zwei roten Karten für Jena und Altenburg bestraft. Jede Mannschaft fieberte das Ende entgegen und die Anspannung auf dem Spielfeld und der Bank war enorm. Durch einen letzten sieben Meter konnten die Altenburgerinnen auf ein 18:18 ausgleichen, welcher zugleich auch der Endstand der Partie ist. Auch Hoffmann erklärte: „Das war kein Spiel für schwache Nerven. Meine Mädels haben gezeigt, was für eine positive Moral in der Mannschaft herrscht. Ich bin stolz auf das gesamte Team, weil sie sich den Punkt hart erkämpften mussten und sich dabei nie aufgegeben haben.“

HBV Jena:
Michael Hoffmann
Reichardt, Gresch (2), Weiß (2), Göpfert, Köhler (2), Schmidt (1), Bachmann (2), Fiedler (1),
Kraska (3), Kieslich (1), Wagner (4), Hoffmann, U.

Felix Krause rettet den Sieg

30. September 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

300914Handball: Der HBV Jena besiegt Nordhausen mit 29:28

Von Tom Prager

Jena Bis in die Schlusssekunden stand in der Partie zwischen den Handball-Herren des HBV Jena 90 und dem bis dato Tabellenführer Nordhausen SV die Entscheidung noch aus. Am Ende war es Jenas Keeper Felix Krause, der den finalen Wurf der Gäste sieben Sekunden vor Ultimo entschärfte – und so für seine Mannschaft das wichtigen 29:28 festhalten konnte.

“Das war ein glücklicher Sieg unseres Teams”, sagt Trainer Steffen Schreiber. Der die Gäste – Primus hin oder her – nicht als so spielstark eingeschätzt hatte, wie sie sich letztlich präsentierten. Man hatte sich durchgehend auf Augenhöhe Paroli geboten. Der HBV hat über das gesamte Spiel nie richtig zu einem Rhythmus gefunden und es so verpasst, zu den entscheidenden Zeitpunkten die wichtigen Punkte zu machen. “Am Ende müssen wir froh sein, das Spiel gewonnen zu haben”, sagt Schreiber. Es standen sich die Saalestädter im Verlauf der absolvierten 60 Minuten gleich mehrfach selbst im Weg und vergaben in der entscheidenden Phase vier, fünf hochkarätige Möglichkeiten, das Duell vorzeitig des Nervenkitzels zu berauben. Während sich bereits in der ersten Halbzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen abgezeichnet hatte, verabschiedeten sich Jenas Handball-Herren mit einem hauchdünnen 15:14-Vorsprung in die Halbzeitkabinen.

Auch nach Rückkehr in die Halle sollte sich zunächst nicht viel ändern. Erst ein kurzer Jenaer Zwischenspurt auf 22:19 (41.) brachte die Schreiber-Sieben etwas deutlicher in Führung. Doch dann kassierte der HBV im Gegenzug – bis die Begegnung beim 23:23 (46.) wieder offen stand. Beim 26:26 ließ der HBV zwei glasklare Chancen fahrlässig liegen. Nachdem die Gäste in der 57. Minute gar mit 28:27 in Front lagen und eine Heimniederlage über den Jenaern kreiste, brauchte es eine Energieleistung von Cedric Schreiber (28:28, 58.) und Swen Gottschalk (29:28), um nur 40 Sekunden vor Schluss das Spiel noch zu drehen.

Thüringenliga Männer: Heimauftakt nach Maß

23. September 2014 von Admin | Keine Kommentare

Sportliche Siege gegen die Landeshauptstadt Erfurt sind immer etwas besonderes. Ob im Fußball, Basketball oder wie am vergangenen Samstag in Lobeda-West beim Handball-Derby. Der Thüringenliga-Kader des HBV Jena 90 zerlegte den HSC Erfurt mit 37:23, revanchiert sich für die Abschlussniederlage der Vorsaison und korrigiert zugleich den 24:25-Ausrutscher am vergangenen Wochenende in Sonneborn. „Das war eine deutliche Leistungssteigerung“, befand HBV-Coach Steffen Schreiber, der auf Stammkreisläufer Thomas Stanek und Torwart Thomas Haugk verletzungsbedingt verzichten musste. „Der Sieg geht auch in der Höhe voll in Ordnung. Wir haben aus einer hervorragenden und stabilen Deckung heraus Erfurt nicht zur Entfaltung kommen lassen. Der Gegner hat nicht das Niveau der letzten Jahre. In dieser Form wird es der HSC schwer haben die Klasse zu halten“, sagte Schreiber. „Unsere Spielkultur hat zugenommen. Wir agieren schneller, beweglicher, sicherer und spielen schlauer. Hagen hat einen guten Tag erwischt und auch unser Handball-Senior Mirko Lothspeich ist noch so fit wie ein Turnschuh“, lobte Schreiber seinen Kreisläufer-Dino.

Im sportlichen Aufeinandertreffen mit den Blumenstädter knickte der HBV mögliche Auswärtssieg-Träume der Gäste bereits im Verlauf der ersten Halbzeit. Schnell auf 11:3 (18.) enteilt, drohte den Erfurtern früh ein Debakel. Erst nach und nach gelang es dem HSC etwas Rhythmus zu finden. Dennoch war bis zur Jenaer 17:10-Halbzeitführung der Drops faktisch gelutscht. So nutzten die Jenaer Handballer die zweiten 30 Minuten des Duells um das Resultat kontinuierlich in die Höhe zu treiben. Über 22:10 (39.) bis auf 30:16 (51.) distanzierten die Saalestädter einen überforderten Kontrahenten, gegen den es die Schreiber-Sieben in der finalen Phase etwas ruhiger anging. So pendelte ein früh entschiedenes Spiel mit einem verdienten Jenaer Erfolg aus, welches nie in Gefahr geriet, den falschen Sieger vom Parkett gehen zu sehen. tp/OTZ Jena

Männer LL Staffel 1: Erster Schritt in Richtung Klassenerhalt

22. September 2014 von Admin4 | Keine Kommentare

HBV Jena II 20:20 gegen SV Hermsdorf II

Am vergangenen Sonnabend bestritt die zweite Männermannschaft des HBV ihre Heimspielpremiere in der Landesliga. Zu Gast war dabei die zweite Vertretung des SV Hermsdorf. Jena erwischte den besseren Start und ging mit 4:2, 5:3 und sogar mit 7:4 in Führung. Erst nach einer Auszeit kamen die Gäste aus Hermsdorf besser ins Spiel und verkürzten auf 7:6 bzw. 8:7, bevor sich Jena bis zur Halbzeitpause auf 12:9 absetzen konnte. Die Pause schien aber einen Bruch ins Jenaer Spiel zu bringen, denn wie schon in Arnstadt verschlief Jena förmlich die ersten Minuten nach Wiederanpfiff und lag sogar mit 12:14 im Hintertreffen. Von nun an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Erst konnte Jena beim 15:14 und 16:15 die Führung wieder an sich reißen, bevor Hermsdorf die Partie beim 17:18 gedreht hatte und sogar auf 17:19 erhöhte. Eine Zeitstrafe auf Hermsdorfer Seite brachte jedoch eine erneute Wende im Spielverlauf, da Jena die Überzahl konsequent nutzen konnte, um beim 20:19 wiederum in Führung zu gehen. Die letzten zwei Minuten musste anschließend Jena in Unterzahl überstehen. Hermsdorf konnte erst durch einen Siebenmeter zum 20:20 ausgleichen, bevor die Gäste 40 Sekunden vor Spielende nochmals in Ballbesitz kamen. Der entscheidende Wurf fünf Sekunden vor Schluss konnte aber vom stark haltenden Falk Brüning im Jenaer Tor entschärft werden. Eine letzter direkter Freiwurf für Jena ging leider über das Hermsdorfer Tor, sodass nach Spielende ein leistungsgerechtes 20:20 Unentschieden auf der Anzeigetafel stand und Jena den ersten Punkt im Unternehmen Klassenerhalt verbuchen konnte.

HBV:
Brüning, Engelke, Bauer (2 Tore/Siebenmeter), Ortelbach, Blaeß (2), Klemm (5), Rang, Hoffmann, Brembach (2), Frohberg (5/1), Lück (1), Grunow (1), Weber (2)

CBß