HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Vorankündigung: Ballcup 2015

26. November 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

Trag dir den Termin schnell in deinen Kalender ein
und organisiere dein Team!

Der Ballcup findet im nächsten Jahr am 19./20./21.06.15 an gewohnter Stelle mit neuem Anstrich statt…lasst euch überraschen…

 

Hier gehts zur Anmeldung: Anmeldung Ballcup 2015

HBV Damen verlieren gegen den HSV Weimar (20:23)

25. März 2015 von Admin3 | Kommentare deaktiviert

Am Sonntag trafen die zwei Kontrahenten aufeinander, welche beide große Chancen auf den Thüringenmeistertitel haben. Der HBV Jena gegen den HSV Weimar.
Bereits das Hinspiel vor heimischer Kulisse endete nur knapp mit einem Sieg für den HBV Jena. So war den Spielerinnen bewusst, dass das Rückspiel gegen Weimar keinesfalls einfach werden würde, denn Weimar wollte Revanche.
Das Spiel begann zu Gunsten der Gäste, denn Jena zeigte sich deckungsstark und spielfreudig und ging mit 2:0 in Führung. Aber Weimar ließ sich davon wenig beeindrucken und versuchte zu kontern. Prinzipiell fanden jedoch die Jenaerinnen besser ins Spiel und wirkten spritziger und dynamischer.
Weiterhin tat sich Weimar mit der guten Defensive Jenas schwer. Dadurch konnten sich die Mädels vom HBV zur Halbzeit mit einem 10:7 absetzen.
Doch wie bereits im Hinspiel startete Weimar aggressiver und aufholstark in die zweite Halbzeit. Jena schien sich davon beeindrucken zu lassen, wirkte überrascht und wurde im Angriff hastiger und unsicherer. Leider gingen zu viele Bälle ins Leere oder wurden unvorbereitet aufs Tor geworfen. Jena nahm sich kaum die Zeit ihr gutes Angriffspiel in Ruhe aufzubauen, sondern wollte die sich noch sortierende Weimarer Abwehr überlaufen. Dies jedoch leider ohne Erfolg. Weimar erspielte sich somit eine Führung von fünf Toren (18:13), dass somit das Einholen für die HBV Damen nicht mehr möglich schien. In der letzten Auszeit (56. Minute) versuchte Trainer Michael Hoffmann seine Mädels noch einmal zu motivieren und aufzubauen, um die Vier-Tore-Führung (22:18) Weimar in Gefahr zu bringen, doch schafften es die Mädels nur noch zu einem Endstand von 23:20.
Trotz der Niederlage und der unzufriedenen zweiten Halbzeit präsentierte sich die Mannschaft als ein Team und kämpften gemeinsam gegen die starken Weimarer Spielerinnen.
Wenn sie das gute Miteinander, die positive Energie und die Torchancen auch verwandeln, dann können noch Erfolge gegen die bevorstehenden Spiele gegen den TSG Ruhla (3. Platz) und Motor Gispersleben eingefahren werden.

HBV : Reichardt (Tor), Kraska (4/3), Göpfert (1) , Weiß (2), Gresch (4), Kieslich (3), Köhler (2), Wagner (1), Schmidt (1), Bachmann (1), Fiedler (1)

1. Frauen HBV Jena – Nordhäuser SV

17. März 2015 von Admin3 | Kommentare deaktiviert

Jena musste sich am gestrigen Nachmittag gegen den Nordhäuser SV mit 22:27 geschlagen geben.

Die Damen des HBV kamen nicht wirklich ins Spiel, von der ersten Minute liefen die Mädels einen Rückstand hinterher. Nordhausen führte zu Beginn gleich mit 0:3, war der Abstand bis Mitte der Hälfte noch passabel, ging Nordhausen dann aber doch mit 5 Toren in die Halbzeit. (9:14)
Was war los? Nordhausen stand defensiv in der Deckung, war nur mit viel Bewegung und 1:1 Aktionen zu knacken. Wenn die Mädels gute Szenen hatten,
scheiterten Sie entweder an der Torhüterin oder an sich selbst. Das Konterspiel, eines der großen Stärken der Jenaerinnen konnte ebenfalls nicht genutzt werden.
Mitte der zweiten Halbzeit leistete sich Nordhausen individuelle Fehler, Diana Reichardt parierte im Tor und schon konnte Jena den Rückstand auf 21:22 verkürzen. Doch leider hielt es nur für kurze Zeit an, Jena wurde
hastig, es passierten Fehlabspiele oder Fehlwürfe, welche Nordhausen bestrafte. Nordhausen zog wieder weg und gewann am Ende deutlich mit 5 Toren.
Am Sonntag, den 22.03.15 heißt es alles auf Anfang und Wiedergutmachung, denn da trifft der HBV Jena auf Weimar.

HBV: Tor-Reichardt; Müller (2), Gresch (6), Weiß, Göpfert (3), Schmidt (1),Bachmann (2), Fiedler (4), Kraska (2), Hofmann

HBV Jena – Nordhäuser SV

15. März 2015 von Admin3 | Kommentare deaktiviert

Die 1. Frauenmannschaft des HBV Jena würde sich zum heutigen Heimspiel am Sonntag, 15.03.15 um 16 Uhr in Jena Göschwitz über zahlreiche Unterstüttung freuen.

Männliche Jugend D – Konzentriertes Training zahlt sich aus

11. März 2015 von Admin | Kommentare deaktiviert

Für Finn Becker, Jannis Bülow, Paul Hoidis, Peter Fritsch, Richard und Georg Missale wurde es am Samstag ernst. Mit der Bezirksauswahl von Ostthüringen ging es zum Turnier um die Qualifikation zur Landesauswahl. Mit Spannung und der Ungewissheit über die Leistungsfähigkeit der anderen
Auswahlmannschaften traten die Nachwuchshandballer den Weg nach Erfurt an. Trotz der Anspannung spielten die Jungs unbefangen und sehr engagiert auf, konnten trotz der starken Gegenwehr sehenswerte Treffer erzielen. Das trainierte schnelle Agieren auf dem Feld zahlte sich aus, kostete aber über die Spieldauer auch viel Kraft. Mit den vom gut aufgestellten Gegner aufgebotenen Rückraumschützen, welche unsere Jungen um knapp 2 Köpfe überragten, brauchte es viel Kampfgeist und mentale Stärke, um das Spiel bis kurz vor Schluß offen zu halten. Am Ende musste trotz gut herausgespielter Tore und einer beherzten Abwehrarbeit schmerzlich eine 3-Tore-Niederlage verkraftet werden. Der zweite Gegner, der auch körperlich nicht so deutlich überlegen war, machte es unserer Mannschaft dann leichter. So hatten alle Spieler unter den aufmerksamen Augen des namhaften Trainers Dago Leukefeld die Möglichkeit, ihr Können, ihre Einsatzbereitschaft und ihre Leidenschaft für das Handballspiel weiter unter Beweis zu stellen.

Am Ende wurden Peter Fritsch sowie Georg und Richard Missale für die Landesauswahl nominiert. Paul Hoidis steht auf der Nachrückerliste, der Landestrainer wird ihn noch einmal beobachten. Nun heißt es für alle wieder  konzentriert zu trainieren, um beim ersten Auswahltraining im Mai weiterhin zu überzeugen oder beim nächsten Auswahlturnier die begehrte Einladung zu erhalten.

Casanova beim HBV Jena 90

10. März 2015 von Admin | Kommentare deaktiviert

Handball: Die Jenaer vermelden einen erstklassigen Zugang. Noch dazu mit dem klangvollen Namen.

Der spanische Handballer und ehemalige Erstbundesliga-Spieler (ThSV Eisenach) Sergio Ruiz Casanova unterstütz den Jenaer HBV in der Geschäftsstelle sowie als Nachwuchstrainer. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

sergio

Foto: Anja Blankenburg
Jena. Wenn Sergio Ruiz Casanova im Sportunterricht einer Jenaer Grundschule auftaucht, um den Kindern zu zeigen, “wie Handball geht”, nein, dann ist keiner total aus dem Häuschen.
Mit einer Karriere in der ersten Fußball-Bundesliga könnte einer sicher mehr beeindrucken. Und den umtriebigen italienischen Namensvetter assoziieren Drittklässler wohl noch nicht. Es würde allerdings auch nicht recht passen.
Eindruck macht der gebürtige Spanier allemal mit seinen beinah zwei Metern und dem hervorragenden aber exotisch leicht gebrochenem Deutsch. Casanova ist als Handball-Reklame eine Ein-Mann-Show. Er hat Charme, er hat Elan, er ist ein Profi am Ball. Aber wenn die Basketballer als Team daherkommen, sagt er, mit ihren dunkelhäutigen, Englisch sprechenden Amerikanern, dann macht das bei den Kindern scheinbar viel mehr her… – Der 37-Jährige lacht. Was die Kollegen von Science City mit ihrer Schul-Tour auf die Beine gestellt haben, genießt neidlosen Respekt beim HBV. Mehr noch: Es ist ein Vorbild. “Wir haben nur nicht die selben Kapazitäten”, sagt Casanova. Aber sich mit einer Situation schlicht arrangieren? Stillstand war noch nie sein Ding. Wenn er eine Aufgabe annehme, dann gehe es für ihn immer darum, voran zu kommen. Immer wieder hinterfragen. Immer wieder nach den Möglichkeiten suchen, die noch Verbesserung verheißen. So hat er es auch als Sportler geschafft.
Jetzt ist die Karriere vorbei. Jetzt gilt sein Streben zum Beispiel: einem Nachwuchskonzept für den Handball in Jena. Die halbe Stelle in der HBV-Geschäftsstelle hat freilich viele Schreibtischpflichten. Aber die “Werbetour” durch die Schulen sind ein schönes Muss. Wenn auch immer zugleich ein bisschen schmerzhaft.
Denn ganz freiwillig war Casanovas Abschied vom Handballspielen nicht. Als es ihn vor zwei Jahren abermals an der Schulter erwischte, machte er Schluss. Hatte ja eh das gewisse Alter. Und noch einmal eine schwerwiegende Verletzung überstehen? Schluss.
In Valencia geboren, kam Casanova spät zum Handball. Als die Schule, die er besuchte, ein Turnier ausrichtete. Er hatte gleich einen Heidenspaß, mischte fortan in der Schülermannschaft mit. “In Spanien treten die Schulen wie in einer Liga gegeneinander an.” Besonders gut sei er gar nicht von Anbeginn gewesen. Aber zäh. “Ich habe nicht nachgelassen. Wenn man lange genug an etwas arbeitet, schafft man was.”
Er schafft es in Spanien in die zweite Liga. Und dann kam dieses Mädchen, in das er sich verliebte. Erasmus-Studentin. Mit ihr ging er nach Jena. Mit ihr ist er heute verheiratet. Ganz pragmatisch hat sie ihn 1999 zum damaligen Erstligisten ThSV Eisenach vermittelt. Nein, mit Sport hatte sie gar nichts zu tun. Nur zum Telefon gegriffen und dort nachgefragt. “Ich wurde zum Probetraining eingeladen. Und natürlich hatte ich Referenzen.” Zum Beispiel war er eben erst zum besten spanischen U21-Spieler gekürt worden.
In Eisenach, sagt Casanova, hatte er seine sportlich schönste Zeit. Reifte vom jungen Talent zum Stammspieler in der 1. Liga, in welcher der Verein damals durchgängig daheim war. Mit dem Abstieg 2004 wechselte der beidhändige Rückraumspezialist nach Essen, wo er ebenfalls fünf Jahre blieb. “Ich wollte mich noch entwickeln.”
Mit dem TuSEM ging es auch in den Europapokal. Doch der Verein hatte finanzielle Probleme. Und Casanova bald zum ersten Mal ein Jahr Zwangspause. Die Schulter. “Keine schöne Zeit.” Zweitligist TuS Nettelstedt-Lübbecke wurde später ein kurzes Intermezzo, ehe es den allmählich vom Heimweh Geplagten zurück nach Spanien zog. Beim BM Aragón in Saragossa endete vier Jahre später die Karriere. Die Schulter.
Natürlich denke man über den Fall nach, sagt Casanova, auch schon, während es noch gut läuft. “Man bereitet sich darauf vor.” Etwa durch ein Studium. Tourismus in seinem Fall. Aber in Spanien, wo die Wirtschaft just am Boden lag, fand sich trotzdem keine Arbeit.
In Jena schon. Zur Hälfte bei der Internet-Apotheke Medipolis, zugleich HBV-Hauptsponsor, zur Hälfte beim Verein. Das Training der D-Jugend-Mannschaft hat er hier übernommen. Schaut sich natürlich auch Spiele der “Ersten” an. Und? Ists auszuhalten in der Thüringenliga? Nein! Casanova lacht. “Vor allem, wenn wir verlieren!” Zugern würde er mitmischen. Ab aufs Parkett und rufen: Lasst mich mal machen! Spielen geht gar nicht mehr. Sicher wäre er eine große Hilfe. Aber die wird er dem HBV auch so sein.
Anja Blankenburg / 07.03.15 / OTZ