HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Erfolgreich auch im Sand – HBV Jena zu Gast bei den 20. Beachhandballtagen in Warnemünde

16. Juli 2014 von Admin | Keine Kommentare

Der HBV Jena ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen an den mittlerweile 20. Beachhandballtagen in Rostock/Warnemünde teilzunehmen. 32 Damen und 31 Herrenteams mit mehr als 1000 Sportlern und Betreuern und Fans duellierten sich bei exzellentem Beachhandballwetter an der Ostseeküste.

Dieses seit vielen Jahren fest im Terminkalender eingeplante Event bietet ehemaligen und aktuellen (und zukünftigen!?!) Spielerinnen und Spielern sowie Fans, Freunden und Förderern des Jenaer Handballs die Möglichkeit alte Zeiten ganz ungezwungen wieder aufleben zu lassen und neue Kontakte und Freundschaften aufzubauen.

Mit HBV Baywatch und den Strandschleichern schickte der HBV Jena jeweils ein Damen und Herrenteam durchaus erfolgreich ins Rennen. Beide Teams schlugen sich wacker durch Ihre Vorrunden und mussten jeweils nur  einmal als Verlierer vom viel kleineren und auf ungewohntem Untergrund befindlichen Beachhandballfeld. Dies bedeutete gleichzeitig die Qualifikation beider Teams für die Hauptrunde des Turniers.

Beide Teams siegten jeweils im Achtelfinale, wobei man diesem Fall den Sieg der Herren gegen den Vorjahressieger „El Beacher“ an dieser Stelle als überraschend bezeichnen kann.

Der Sonntag startete mit den Viertelfinals beider Teams wobei die gemeinsame Reise Richtung beendet wurde. Leider schafften unsere Damen es nicht Ihren Viertelfinalgegner zu bezwingen. Allerdings sank die Laune und Spaß keinesfalls – mit viel Leidenschaft, Herz, Handballwitz und dem, ein oder anderen Schluck Sekt konnten die folgenden 2 Partien gewonnen und damit im Endklassement Platz 5 belegt werden.

Die Strandschleicher standen durch eine herausragende Torwartleistung im hochgradig spannenden Penalty-Werfen des Viertelfinals im Halbfinale und trafen dort auf das mit ehemaligen Rostocker Bundesliga Spielern gespicktem Team „Ostseebelle“. Die ehemaligen Profis spielten ohne viel Zauberei, dafür aber umso taktisch geschickter und mit dem ein anderen Quäntchen mehr Glück bei den Entscheidungen des Unparteiischen und gingen als verdienter Sieger und späterer Silbermedaillengewinner vom Feld.

Unsere Herren ließen sich wie die Damen nach Ihrer Niederlage nicht lumpen und zeigt feinen Handball im Spiel um Platz 3 und bezwangen das Team aus Seehausen deutlich mit 2:0 Halbzeiten.

Der HBV Jena kehre dadurch mit der sportlich besten,  jemals in Warnemünde erreichten Leistung, mit den tollen Erinnerungen und Eindrücken aller Mitgereisten von 2,5 Tagen an der Ostseeküste sowie 12 Toastern als Preis zurück nach Jena.

Mit Blick auf den Sommer 2015…wir sehen uns dann in Warnemünde….

Bewegte Bilder mit viel HBV findet Ihr bei den Kollegen vom NDR unter:  https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/20-Rostocker-Beachhandballtage-,nordmagazin24158.html

 

Eine gute Mischung

1. Juli 2014 von Admin4 | Kommentare deaktiviert

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der TSV aus Stadtroda seinen alljährlichen Roda Cup. Traditionsgemäß reiste auch der HBV mit einer Mannschaft an. Diese setzte sich in diesem Jahr allerdings recht ungewöhnlich zusammen. Da das Jugendturnier des Roda Cups in diesen Jahr die männliche Jugend B nicht einschloss, entschieden sich 6 Jugendspieler dazu, am Männerturnier teilzunehmen. Hinzu kamen drei Spieler der dritten und zwei der zweiten Männermannschaft unter der Leitung von Torsten Franke. Gespielt wurden 2×10 Minuten auf frisch verlegtem neuem Kunstrasen.
Im ersten Spiel traf Jena auf die HSG Muldental 03. Gegen die ebenfalls sehr junge Mannschaft entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches Jena am Ende dank einer starken Abwehr- und Torwartleistung in der zweiten Halbzeit mit 7:5 gewinnen konnte. Das zweite Spiel bestritt Jena gegen die Männermannschaft des gastgebenden TSV. Nach mehrmaligem Rückstand gelang es Jena mit dem Schlusspfiff ein 7:7 Unentschieden zu erkämpfen. Zum dritten Spiel wartete der Vorjahressieger aus Eisenberg und auch hier wirkten zwei Jugendspieler mit. Jena erwischte einen guten Start und spielte Eisenberg förmlich gegen die Wand. Eisenberg scheiterte entweder an der Abwehr oder am Jenaer Torwart. Jena spielte überlegt und druckvoll und kam oft zu einfachen Toren, sodass am Ende ein 10:3 Sieg errungen wurde. Im letzten und entscheidenden Spiel traf Jena auf den noch ungeschlagenen SV 1999 aus Kahla. Gegen die fast in Bestbesetzung auflaufenden Kahlaer hielt Jena lange mit, unterlag aber letztlich durch zu viele überhastete Aktionen und einfache zugelassene Tore mit 7:10. Dadurch belegte Jena hinter Turniersieger Kahla letztlich den zweiten Platz.
Als Fazit bleibt ein schöner Turniertag für alle Beteiligten, bei dem sich die Jugendspieler überaus erfolgreich im Männerbereich zeigen und durchsetzen konnten.

CBß

Hallensportler auf Abwegen

23. Juni 2014 von Admin3 | Kommentare deaktiviert

Nach dem im letzten Jahr der Saisonabschluss unserer 1. Frauenmannschaft auf der Saale teilweise nass wurde, sollte dieses Jahr eine trockenere Variante her. Auf ging es also, mal die Berge um Jena zu erwandern. Einen kleinen Strich durch die Planung machten jedoch mal wieder das Wetter der vergangenen Tage und Behörden. So erhielten wir erst 2 Stunden vor dem Start die Absage der Feuerwehr für das geplante Lagerfeuer und Grillen an der Lobdeburg. Waldbrandstufe 3 :-( . Okay, also musste ein neues Ziel her, welches auch schnell gefunden wurde, zum Glück hatte das Orga-Team da bereits eine Vorahnung und war vorbereitet. Bei besten Wanderwetter ging es am Sonntag vom Stadion los zur ca. 11 km langen Wanderung über die Diebeskrippe erst mal zum Fürstenbrunnen, um dort die erste große Rast zu machen. Die an der Diebeskrippe aufgefundenen Lunchpakete durften hier nun endlich getilgt werden. Anschließend konnte sich jeder bei einem lustigen Spiel, ich denke in ausreichender Form, Hände waschen und Mund ausspülen. :-) Weiter ging es, nur leider nicht rechts hoch zur Sommerlinde (und dem ausfallenden Lagerfeuer noch immer nachtrauernd). Nützt aber nix, also Routenänderung: Links rum! Zu einem uns allseits bekannten Ort – dem Steinkreuz. Obwohl alle bereits gefühlte zig hunderte Kilometer da oben auf der Wöllmisse in den vergangenen Saisonvorbereitungen gelaufen sind, das eigentliche Steinkreuz hatte bisher mancher noch nie tatsächlich gesehen, sogar der beim Start gewählte Tourguide Thomas nicht. Aber klar hat man sonst für solche Sehenswürdigkeiten keinen Blick, wenn man immer nur im Eiltempo da lang laufen muss. Also mal noch eine kleine Rast, immerhin mussten einige Wanderfreunde doppelt Gepäck tragen, da sie am Fürstenbrunnen nicht so effektiv beim Händewaschen waren. Sie revanchierten sich und “schmückten” unterwegs dafür teilweise die anderen Rücksäcke liebevoll, denn nun durfte wieder jeder seinen eigenen Rucksack tragen. 

Kaffeeduft wehte nun bereits vom Fuchsturm herüber und dort war im Biergarten der Berggaststätte zum Glück auch noch für die ganze Wandergesellschaft Platz. Also schon wieder Rast, nebenbei ein kurzer ungeplanter Plausch mit einer Spielerin vom Gegner aus der Goethestadt, welche man zum Spaziergang mit Hund auf dem Hausberg traf. Die letzten geschichtlichen Kenntnisse wurden an die “zugereisten” Spielerinnen übermittelt, immerhin war es auch eine Bildungswanderung, die das Orga-Team ausgearbeitet hatte. Die Getränke-Rechnung feilschte Kassenwart Ute mit dem Wirt aus (und wurde natürlich auch bezahlt). Also auf zur letzten Etappe und nun ging es zum Glück nur noch bergab. Aber wohin denn nun eigentlich und vor Allem: “Wann sind wir endlich da?” Zum Glück wohnt ja doch jemand in den Kernbergen, und im Garten von Diana lagen auch schon die Sitzbänke und Tische zum Aufbauen parat. Schnell packten alle mit an. Der Familienhund Figo hatte natürlich Angst zum seine im Garten liegenden Bälle und musste erstmal kontrollieren, wer da so alles mitgekommen ist.  Aber die Handbälle interessierten heute die Handballerinnen überhaupt nicht, die von uns gesammelten Stöcke für den Knüppelteig ihn zum Glück aber auch nicht. Grillmeister Thomas kümmerte sich um den Grill und die Holzkohle durfte nun doch noch Feuer sehen. Selbst die im Vorfeld eingekauften Speisen und Getränke, sowie liebevoll zubereiteten Salate, fanden den Weg nach und nach zum neuen Ziel und wurden anschließend hungrig verspeist. Die letzten Bier- und Sektflaschen wurden natürlich auch noch geköpft, damit Diana am Montag dann auch noch was zu tun hat: Leergut wegbringen. Vielen Dank an alle Organisatoren, privaten Sponsoren, Helfern und Teilnehmern für den gelungenen Tag.D.R.

Eine Reise nach Marienberg

4. Juni 2014 von Admin4 | 1 Kommentar

Unsere zweite Männermannschaft reiste am vergangenen Wochenende erstmals zum 30. Traditionsturnier nach Marienberg Spielertrainer Michael Hoffmann konnte dabei auf zwölf weitere Spieler zurückgreifen. Lokalmatador Robert Flämmich fehlte leider urlaubsbedingt. Gespielt wurden 1×17 Minuten jeder gegen jeden mit anschließenden Platzierungsspielen, bei sechs teilnehmenden Männermannschaften. Parallel wurde zudem ein Frauenturnier mit sieben Mannschaften ausgetragen.
Sein erstes Spiel gestaltete der HBV gegen den TV 1875 Pockau (1. Bezirksklasse) mit 15:9 erfolgreich. Im zweiten Spiel verpasste Jena beim 9:9 gegen den SV Rotation Weißenborn II (Kreismeister Mittelsachsen) einen Sieg nur knapp. Zu diesem Zeitpunkt war für die Jenaer Spieler Klemm und Blaeß das Turnier verletzungsbedingt bereits beendet. Im dritten Spiel traf Jena auf die HSG Teltow/Ruhlsdorf (Verbandsliga-Meister Brandenburg) und gewann nach hartem Kampf mit 10:7. Im letzten Spiel des ersten Turniertages musste Jena dann gegen den Pokalverteidiger und -favoriten aus Bottwartal (Vizemeister Württembergliga) beim 8:9 die erste Niederlage seit dem 21.09.2013 hinnehmen. Zusätzlich zu den eigenen Spielen leiteten Michael Hoffmann und Felix Krause als Schiedsrichter souverän weitere Partien.
Das letzte Hauptrundenspiel bestritt Jena am zweiten Turniertag gen den gastgebenden HSV Marienberg. Der 10:5 Sieg war dennoch mit Sorgen verbunden, da nun Weißenborn II nicht mit mehr als drei Toren gegen Pockau gewinnen durfte, damit Jena gegen Bottwartal ins Finale einziehen konnte. Der 9:7 Sieg von Weißenborn reichte Jena für den Finaleinzug.
Im Finalspiel wurden anschließend 2×15 Minuten gespielt. Jena beeindruckte dort von der ersten Minute an mit unbändigem Kampfgeist und ließ es nur selten zu, dass Bottwartal seine Klasse aufzeigen konnte. Zudem hatte Jena mit Falk Brüning und Felix Krause ein klares Plus auf der Torhüterposition gegenüber ihrem, später zum besten Torhüter des Turniers gewählten, Pendant auf der Gegenseite. Im Angriff ließ sich Jena auch von einer Manndeckung gegen Sascha Bauer nicht beeindrucken und spielte Bottwartal ein ums andere mal sehenswert aus. Hervor stachen dabei immer wieder Tom Lück, der kaum zu halten war und Uli Brembach, der seine Chancen konsequent in Tore verwandelte. Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen, wobei keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung gehen konnte. Zur Pause lag Bottwartal noch knapp mit einem Tor vorn, doch Jena drehte die Partie bereits zu Beginn der zweiten Hälfte. Anschließend schienen bei Bottwartal die Nerven blank zu liegen, standen auf dem Feld doch zwischenzeitlich fünf Jenaer nur drei Bottwartalern gegenüber. Jena nutzte die Überzahl konsequent aus und setzte sich Tor um Tor ab. Felix Krause nun als Feldspieler steuerte allein noch drei Treffer bei. Am Ende triumphierte Jena mit 22:15 ungeahnt deutlich und konnte den Turniersieg feiern. Zudem wurde Sascha Bauer als bester Turnierspieler geehrt.

CBß

männliche Jugend B : Ein Sonntag in Stößen

30. Mai 2014 von Admin4 | Kommentare deaktiviert

Am vergangenen Sonntag reiste unsere männliche B-Jugend zum alljährlichen Landradscup nach Stößen. Den letztjährigen Pokalsiegen sollte auch dieses Jahr nachgeeifert werden. Gespielt wurden 2×12 Minuten in strahlendem Sonnenschein. Zehn Spieler stellten sich dieser Herausforderung, taten sich im ersten Spiel gegen den TuS Dieskau-Schwintschöna jedoch sehr schwer. Das 14:14 am Ende war aufgrund der durchwachsenen Leistung gerecht. Im zweiten Spiel ging es gegen den gastgebenden HC Burgenland. Hier zeigte Jena eine deutliche Leistungssteigerung und gewann mit 15:11. Im nächsten Spiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln brannte Jena dann ein regelrechtes Feuerwerk ab und fegte die HSG mit 21:6 vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich bereits ab, dass der erste Platz in einem Fernduell zwischen dem ungeschlagenen TuS und dem HBV vergeben werden würde. Zuerst musste Jena aber gegen die HG 85 Köthen antreten. Mit unbändigem Kampf und sehr gut aufgelegten Torhütern auf beiden Seiten gewann Jena am Ende mit 16:12. Damit stand Jena vor dem letzten Spiel von Dieskau-Schwintschöna mit acht Toren mehr im Plus. Ihr Gegner aus Neudorf/Döbeln leistete aber, angefeuert durch den HBV, starke Gegenwehr und verlor letztlich nur mit zwei Toren, sodass Jena den Pokal in Empfang nehmen konnte. Zusätzlich wurde der Jenaer Christoph Schmidt als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

CBß