HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Thürigenliga Männer: Vfb TM Mühlhausen – HBV Jena 24:28

14. Oktober 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

Sieg im Vier-Punktespiel.

Mit einem wichtigen 28:24-Sieg kehrten die Handball-Herren des HBV Jena 90 aus Mühlhausen zurück.

Das Team von Trainer Steffen Schreiber gewann verdient bei den Nordwest-Thüringern nach einem Start-Zielsieg, schiebt sich nach dem Erfolg im Vier-Punktespiel auf Tabellenplatz 3 der Thüringenliga. Nur noch jeweils einen Punkt hinter dem Duo aus Ronneburg und Apolda rangierend haben Jenas Handballer nun fast freie Sicht in Richtung Tabellenspitze.

Während sich die HBV-Herren bereits im Verlauf der ersten Hälfte einen komfortablen Vorsprung herausarbeiten konnten, nach einer äußert wachen Startphase mit 5:1 (7.) führten, blieb die Schreiber-Sieben auch bis zum 12:6-Halbzeitstand das spielbestimmende Team. Zwischenzeitlich auf 9:6 verkürzend, fand der VfB Mühlhausen bereits in dieser Phase nur selten die passenden Antworten auf Jenas konsequente und aggressive Deckung.

Auch nach Wiederanpfiff sollte sich am Bild der ersten Halbzeit nicht viel ändern. Zwar gelang es den Hausherren unmittelbar nach dem Start in die zweiten 30 Minuten bis auf 13:10 (35.) zu verkürzen, die Saalestädter konterten jedoch in der Folge mit einem Mix aus treffsicheren Abschlüssen und intensiver Verteidigung, um sich erneut auf 18:13 (43.) abzusetzen.

Nachdem diese Führung konserviert und kurzzeitig sogar noch einmal ausgebaut wurde, um wieder mit 24:18 (53.) in Führung zu gehen, war die Entscheidung bereits vor der Schlussphase gefallen.

HBV: Schottmann – Lothspeich 5 Tore, Gottschalk 5, Schabram, Nowak 3, Pfitzner 1, Huffziger, Schreiber 3, Le 2, Rose 7, Donatien 2

Tom Prager / OTZ Jena

Landespokal Männer: Pokalkrimi in der Landeshauptstadt

8. Oktober 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

HSG Erfurt gegen HBV Jena 30:31 n.V. (26:26; HZ: 11:14)

Nach dem Zusammentreffen der beiden ersten Mannschaften des HBV Jena und der HSG Erfurt in der Thüringen-Liga vor zwei Wochen, kam es im Landespokal zum Treffen der beiden zweiten Mannschaften. Es entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, in der sich die Gäste aus Jena durch spielerische Überlegenheit schnell eine 5:2 Führung erspielten. Nach der Verletzung von Fabian Weber geriet das Jenaer Spiel allerdings kurzzeitig in Stocken und Erfurt kam auf 7:5 heran. Bis zur Halbzeit erspielte sich Jena aber wieder einen 14:11 Vorsprung, schwächte sich aber ab der 27sten Minute durch eine rote Karte wegen groben Foulspiels.

Nach der Halbzeitpause konnte sich Jena sogar auf 18:13 absetzen, doch leider entglitt von diesem Zeitpunkt an den Jenaern die Spielkontrolle. Aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten im Rückraum stockte nun der Spielfluss zusehends, zudem wurden beste Chancen nicht genutzt. So kämpfte sich die HSG Tor um Tor heran und verkürzte über  16:19 und 18:20, um beim 20:20 erstmals ausgleichen zu können. Jena kämpfte sich zwar beim 22:20 und 24:23 wieder in Führung, doch beim 24:25 hatte Erfurt fünf Minuten vor Schluss das Spiel gedreht. Zwei Minuten vor Spielende lag Jena mit 25:26 zurück, bevor in der letzten Spielminute noch der Ausgleich gelang. Der letzte Erfurter Angriff brachte keinen weiteren Torerfolg, sodass es in eine zweimal 5-Minütige Verlängerung ging.

Die erste Hälfte der Verlängerung verlief torreich. Jena ging stetig  in Führung (27:26), welche Erfurt aber immer auszugleichen wusste (27:27, 28:28, 29:29). Die zweite Hälfte der Verlängerung verlief dagegen torarm. Jena gelang zwar das 31:29, doch schwächte sich gleichzeitig durch eine weitere rote Karte und eine Zeitstrafe. Auch auf der Erfurter Seite wurde es übersichtlicher und Jenas Vorsprung schmolz auf 31:30. Jena verpasste im Folgenden mehrfach die Entscheidung, behielt aber in den letzten Minuten einen kühlen Kopf und spielte routiniert die Zeit herunter. Damit gelang der Einzug in die nächste Pokalrunde nach einer bis zur 35sten Minute überzeugenden Leistung letztlich durch den größeren Kampfgeist und einen groß aufspielenden Friedemann Frohberg (16 Tore).

Brüning, Blaeß, Klemm (3), Rang (4), Hoffmann, Brembach (5), Frohberg (16/5), Lück (2), Grunow, Weber, Knappe (1)

Mitteldeutscher Weltmeister in Prag !

7. Oktober 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

Auch 2014 nahm der HBV Jena an jährlich stattfindenden Altherren-WM in Prag teil und kann sich stolz Mitteldeutscher Weltmeister nennen. Das deutlich verjüngte Team hat sich in diesem Jahr doch einige Chancen ausgerechnet, mehr als einen soliden Mittelplatz zu erreichen, aber da man mit dem Spezialtraining spät in die Saison gestartet war, musste man zum Turnierstart gegen die mit ehemaligen Nationalspielern gespickte Mannschaft aus Mlada Boleslav eine knappe Niederlage hinnehmen. Auch im zweiten Spiel gegen eine erheblich jüngere Mannschaft aus Wittstock musste man eine herbe Niederlage hinnehmen, bevor sich mit zwei deutlichen Siegen in den letzten beiden Spielen gegen zwei weitere deutsche Mannschaften die besser besetzte Bank bezahlt gemacht hat. So stand am Ende mit dem 3. Platz auch die Mitteldeutsche Meisterschaft fest und der Abend konnte mit einem euphorischen Gefühl begonnen und abgeschlossen werden. Am Ende steht der Dank an die Organisatoren, Helmut und an alle Mitfahrer sowie Hoffnung, dass das Turnier im nächsten Jahr wieder stattfindet.

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Unentschieden gegen Altenburg – 18:18!

30. September 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

Erfolg oder Niederlage?
Diese Frage stellten sich am Sonntag wohl beide Frauenmannschaften der Thüringenliga nach dem Spiel. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften erwies sich als zäh und hart. Aus der vergangenen Saison wusste man, dass das Spiel in Altenburg ein körperlicher Kraftakt werden würde, da die Mädels des SV Altenburg technisch gut aber körperlich hart agierten- auch so am Sonntag! Die Mädels des HBV Jena mussten einiges einstecken und sich durch das gesamte Spiel kämpfen. Zu Beginn der Partie liefen zwei gleichstarke Mannschaften auf, was der Stand nach 16 Minuten mit einem 4:4 widerspiegelte. Leider gab es bis zum Ende der ersten Halbzeit einige Probleme beim Torabschluss, weswegen sich die Mädels die Punkteführung verbauten. Die Altenburgerinnen hielten gut dagegen und waren sicherer im Abschluss was zu einem Halbzeitstand von 11:9 führte. Dank starker Einzelaktionen wie beispielsweise von Julia Bachmann, welche sich durch die stabile Deckung der Altenburgerinnen kämpfte und somit die Mädels antrieb, konnten die Mädels mithalten und die Gegner nicht davonziehen. Dieser zwei Tore Rückstand hielt bis fünf Minuten vor dem Ende der zweiten Halbzeit an. Die Mädels von Trainer Michael Hoffmann zeigten sich aber kämpferisch, pushten sich gegenseitig und wirkten noch geschlossener als in der ersten Halbzeit. Auf dem Spielfeld herrschte eine nervenaufreibende Spannung, beide Mannschaften gönnten sich nichts. Zu hartes Einsteigen wurde in Form von zahlreichen zwei- Minuten- Strafen und zwei roten Karten für Jena und Altenburg bestraft. Jede Mannschaft fieberte das Ende entgegen und die Anspannung auf dem Spielfeld und der Bank war enorm. Durch einen letzten sieben Meter konnten die Altenburgerinnen auf ein 18:18 ausgleichen, welcher zugleich auch der Endstand der Partie ist. Auch Hoffmann erklärte: „Das war kein Spiel für schwache Nerven. Meine Mädels haben gezeigt, was für eine positive Moral in der Mannschaft herrscht. Ich bin stolz auf das gesamte Team, weil sie sich den Punkt hart erkämpften mussten und sich dabei nie aufgegeben haben.“

HBV Jena:
Michael Hoffmann
Reichardt, Gresch (2), Weiß (2), Göpfert, Köhler (2), Schmidt (1), Bachmann (2), Fiedler (1),
Kraska (3), Kieslich (1), Wagner (4), Hoffmann, U.

Felix Krause rettet den Sieg

30. September 2014 von Admin | Kommentare deaktiviert

300914Handball: Der HBV Jena besiegt Nordhausen mit 29:28

Von Tom Prager

Jena Bis in die Schlusssekunden stand in der Partie zwischen den Handball-Herren des HBV Jena 90 und dem bis dato Tabellenführer Nordhausen SV die Entscheidung noch aus. Am Ende war es Jenas Keeper Felix Krause, der den finalen Wurf der Gäste sieben Sekunden vor Ultimo entschärfte – und so für seine Mannschaft das wichtigen 29:28 festhalten konnte.

“Das war ein glücklicher Sieg unseres Teams”, sagt Trainer Steffen Schreiber. Der die Gäste – Primus hin oder her – nicht als so spielstark eingeschätzt hatte, wie sie sich letztlich präsentierten. Man hatte sich durchgehend auf Augenhöhe Paroli geboten. Der HBV hat über das gesamte Spiel nie richtig zu einem Rhythmus gefunden und es so verpasst, zu den entscheidenden Zeitpunkten die wichtigen Punkte zu machen. “Am Ende müssen wir froh sein, das Spiel gewonnen zu haben”, sagt Schreiber. Es standen sich die Saalestädter im Verlauf der absolvierten 60 Minuten gleich mehrfach selbst im Weg und vergaben in der entscheidenden Phase vier, fünf hochkarätige Möglichkeiten, das Duell vorzeitig des Nervenkitzels zu berauben. Während sich bereits in der ersten Halbzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen abgezeichnet hatte, verabschiedeten sich Jenas Handball-Herren mit einem hauchdünnen 15:14-Vorsprung in die Halbzeitkabinen.

Auch nach Rückkehr in die Halle sollte sich zunächst nicht viel ändern. Erst ein kurzer Jenaer Zwischenspurt auf 22:19 (41.) brachte die Schreiber-Sieben etwas deutlicher in Führung. Doch dann kassierte der HBV im Gegenzug – bis die Begegnung beim 23:23 (46.) wieder offen stand. Beim 26:26 ließ der HBV zwei glasklare Chancen fahrlässig liegen. Nachdem die Gäste in der 57. Minute gar mit 28:27 in Front lagen und eine Heimniederlage über den Jenaern kreiste, brauchte es eine Energieleistung von Cedric Schreiber (28:28, 58.) und Swen Gottschalk (29:28), um nur 40 Sekunden vor Schluss das Spiel noch zu drehen.