HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Vereinsfest 2018

9. Mai 2018 von eMmVau | Kommentare deaktiviert

EL_2018

 Kartenverkauf ab sofort in der Geschäftsstelle, Lelek und IndoorAktiv!!

 

Es sind Dämme gebrochen

23. April 2018 von Admin | Kommentare deaktiviert

Die Männer des HBV Jena sind Thüringenmeister – und feierten diesen Erfolg sichtlich ausgelassen. Fotos (7): Jürgen Scheere

Jena. Ralph Börmel steigt auf eine Holzbank und trällert einfach los. „So ein Tag, so wunderschön wie heute …“ Der Trainer der Handballer des HBV Jena wird zum Vorsänger in der wahrlich proppevollen Mannschaftskabine. „Nur hatte ich das Gefühl, dass ich der einzige bin, der das Lied noch kennt“, sagt er und lacht. Die „jungen Leute“, wie Börmel sagt, seien schon lange nicht mehr so textsicher – zumindest was die Jubelklassiker angeht.

Der HBV Jena ist am Ziel, ist Thüringer Meister, steigt damit in die Mitteldeutsche Oberliga auf. Die Partie gegen Mühlhausen gewinnen die Jenaer trotz Pausenrückstands noch mit 27:25 (13:14). Die letzten Sekunden der Partie werden zum Fanal des Jenaer Glücks. „Es sind Dämme gebrochen“, sagt der Trainer.

Sechs Mannschaften hatten sich vor der Saison auf die Fahne geschrieben: Wir wollen vorn dabei sein! „So klar, dass wir uns da durchsetzen, war das also nicht“, bemerkt Börmel. Denn: Aufgrund der Vielzahl an starken Teams habe es eine „sehr niveauvolle Saison“ gegeben, wie es Börmel sagt. Partien wie gegen Werratal, Eisenach, Ronneburg, Hermsdorf, Sonneberg oder Mühlhausen seien stets eng und spannend gewesen – und hätten von hoher Qualität gezeugt. „Insofern ist es auch verdient, dass wir die Tabelle so anführen – aber es war keineswegs von vornherein eine ausgemachte Sache“, sagt der Trainer. Der Vorteil für seine Mannschaft, für den HBV sei die „breite Bank“ gewesen, wie er sagt. „Wir konnten Ausfälle gut verkraften!“ Zudem haben seine Jungs stets den unbedingten Aufstiegswillen an den Tag gelegt.

„Da gab es kein ‚Mal sehen!‘ oder ‚Vielleicht!‘.“
„Unter dieser Prämisse sind Spieler extra nach Jena gekommen. Da gab es kein ‚Mal sehen!‘ oder ‚Vielleicht!‘. Wir haben das klar formuliert – auch auf die Gefahr hin, dass es ins Auge geht und andere mit dem Finger auf dich zeigen“, sagt Börmel. Er zitiere an dieser Stelle immer gern den eigenen Vereinsmanager, Sergio Casanavo: „Man muss sich Ziele stellen und zu diesen Zielen stehen. Und das haben wir gemacht“, sagt Börmel.

Der nun geschaffte Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse ist der größte Erfolg im Jenaer Männerhandball – und auch für Ralph Börmel etwas Besonderes. „Weil ich mit dem Verein eng verbunden bin. Ich war hier vor 20 Jahren schon Trainer der Frauen, habe viele Freunde hier gewonnen. Und jetzt haben wir geschafft, was wir lange herbeigesehnt haben.“ Und was noch nicht das Ende der Fahnenstange sein soll. Denn das Projekt Handball ist mit der Vision ins Leben gerufen worden, irgendwann einmal zumindest in der Zweiten Bundesliga anzukommen. „Was jetzt aber nicht bedeutet, dass wir Jahr für Jahr die komplette Mannschaft austauschen. Wir werden uns verstärken, ja – aber in einem verträglichen Maß“, sagt der Trainer. In den nächsten Wochen werde man da den einen oder anderen Namen zu verkünden haben; schließlich will man auch eine Etage höher mithalten. „Ich würde mir wünschen, dass wir uns neben dem Fußball und dem Basketball als eine Art dritte Kraft in Jena etablieren können.“ Der Aufstieg habe Signalwirkung, um den Handball in Jena salonfähig zu machen. Dass dann noch ganz andere, auch strukturelle Probleme zu lösen sind, sei aber auch klar.

Erst einmal aber wurde tüchtig gefeiert. Und das nicht nur in der altehrwürdigen Halle in Lobeda-West. In einer Sportsbar in der Innenstadt habe man es ordentlich krachen lassen. „Ich bin gegangen, als es noch dunkel war – für die Jungs kann ich allerdings nicht sprechen“, sagt Börmel – gar nicht heißer ….

Michael Ulbrich / 23.04.18

Wochenendvorschau 21./22.04.2018

17. April 2018 von eMmVau | Kommentare deaktiviert

Kampf um den Meistertitel!

Wenn am Samstag, den 21.04.2018 um 19 Uhr in Jena Lobeda West die Männermannschaft des HBV Jena auf den VfB Mühlhausen trifft, spielt nicht nur der derzeitige Tabellenführer gegen den nach Verlustpunkten ärgsten Verfolger, sondern zwei der verbliebenen Titelfavoriten im direkten Duell um den Thüringenmeistertitel gegeneinander. Plakat_2018

Zwar haben die Männer von Trainer Ralph Börmel derzeit 5 Verlustpunkte Vorsprung auf die Gäste, der sich jedoch im Falle einer Niederlage bei noch 2 ausstehenden schweren Spielen gegen die Bundesligareserve des ThSV Eisenach II und im Ostthüringenderby beim SV Hermsdorf auf 3 Punkte verringern  und damit auch den Gästen wieder reelle Chancen auf den Titel einräumen würde.

Andererseits könnten unsere Herren mit einem Sieg in diesem Duell den Vorsprung zumindest auf die Mühlhäuser weiter vergrößern und damit vorzeitig den Meistertitel an die Saale holen. Nach bereits 4 Thüringenmeistertiteln bei den Damen wäre dies das erste mal, dass eine Männermannschaft des Vereins die Meisterschaft in Thüringens höchster Spielklasse erringt. Dementsprechend heiß und motiviert sind die Männer in freudiger Erwartung des anstehenden Spitzenspiels und haben im Training nochmals Vollgas

gegeben, um best möglichst vorbereitet in dieses Duell auf Augenhöhe zu gehen. Im Hinspiel im September 2017 trennten sich beide Mannschaften nach einem turbulenten und torreichen Spiel 30:30 (17:17). Das Hinspiel war im übrigen auch ein Duell zweier der bisher besten Torschützen der Liga. Während Sebastian Triller für den HBV im Hinspiel 12 mal traf, verzeichnete Markus Bergmann für seine Farben sogar 13 Treffer.

Am vergangenen Wochenende gelang unseren Männern ein insgesamt souveräner 36:21 Auswärtssieg beim SV Aufbau Altenburg, während unsere Gäste ihrerseits einen deutlichen 35:20 Heimsieg gegen die SG Saalfeld/Könitz feiern konnten.

Beste Torschützen im vergangenen Spiel für den HBV Jena waren  Sebastian Triller (8), Patrik Pristas (7) und Juraj Petko mit 5 Toren, insgesamt konnten sich auf Jenaer Seite 10 Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

Unsere Zuschauer dürfen sich also am heutigen Tage auf ein spannendes Spiel zwischen zwei wirklichen Spitzenmannschaften der Thüringenliga freuen. Die Partie wird geleitet vom Schiedsrichtergespann Meisel/Schwertz.

Unsere Männer wollen nach zuletzt sieben Siegen in Folge am heutigen Tage den “Deckel draufmachen” und sich und ihre Fans für eine bisher ausgezeichnete Saison belohnen. Unterstützt die Mannschaft lautstark und seid der 8. Mann!

Das Vorspiel des Tages ab 17 Uhr bestreiten unsere jungen Damen der weiblichen A Jugend in der Landesliga gegen die Mannschaft des HSG Werratal und möchten hierbei ihre Spitzenposition in der Liga verteidigen.

Wünschen wir allen unseren Mannschaften viel Erfolg und unseren Zuschauern spannende Spiele.

 

HBV Jena erfüllt Pflicht

16. April 2018 von Admin | Kommentare deaktiviert

Jena. Vor dem vielleicht schon vorentscheidenden Duell mit dem Tabellenzweiten VfB TM Mühlhausen mussten die Handballer des HBV Jena am vergangenen Samstag beim SV Aufbau Altenburg antreten. Eine Begegnung unter klaren Vorzeichen. Die Ostthüringer mit dem bereits sicheren Klassenerhalt im Rücken hatten nichts zu verlieren und konnten frei aufspielen. Für die Jenaer stand nur ein Sieg zur Debatte. Denn nur dann würden die Lichtstädter ihren komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung an der Spitze der Tabelle behalten.

Folgerichtig gingen die Saalestädter sofort hochmotiviert zur Sache. Aus der sicheren Abwehr gelang es im schnellen Spiel nach vorn, einfache Treffer zu landen. Der HBV führte schnell (2:7, 12.Minute; 7:13, 23. Minute) und zog souverän sein Spiel durch. Lediglich einige ungenaue Abschlüsse verhinderten eine noch deutlichere Führung bereits zum Pausentee (11:14). Das galt es abzustellen und nichts anderes taten die Jenaer im zweiten Spielabschnitt. Die Gäste hielten die Zügel fest im Griff und ließen den Altenburgern keine Ruhepausen. Dem hohen Tempo des HBV Jena waren die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber nicht gewachsen. So baute der HBV Jena kontinuierlich seine Führung aus (12:20, 39. Minute; 15:30, 51.Minute) und konnte es sich dabei leisten, die angeschlagenen John Le und Kevin Elsässer für das Spitzenduell gegen Mühlhausen zu schonen.

Jetzt steht Jena vor dem größten Erfolg seiner Männer-Handball-Geschichte. Ein Sieg gegen Verfolger VfB TM Mühlhausen am kommenden Samstag (19 Uhr, Sportzentrum Lobeda) und der HBV Jena 90 ist Thüringer Meister.

HBV Jena: Thomas Haugk, Christoph Schmidt (Tor), Malte Hansemann 3; Hagen Rose 2; Kevin Elsässer 1; Patrik Pristas 7; Florian Dejmek 4; Thomas Stanek; Sebastian Triller 8; André Kellermann 2; Stefan Langer 3; Tobias Grau 1; John Le; Juraj Petko 5

Handball-Herren des HBV Jena auf Titelkurs

10. April 2018 von Admin | Kommentare deaktiviert

Jena. Am vergangenen Samstag empfingen die Thüringenliga-Handballer des HBV Jena 90 in der Werner-Seelenbinder-Halle in Lobeda-West die Gäste des SV Behringen/Sonneborn zum Rückspiel in der Thüringenliga. Das Hinspiel Mitte November konnte die Mannschaft von Trainer Ralph Börmel in Behringen denkbar knapp mit 34:33 für sich entschieden. Die Gäste rangierten vor dem Spiel mit 20:24-Punkten auf ihrem Konto zwar nur auf Platz zehn der Tabelle, hatten jedoch zuletzt in der Liga mit einigen Siegen unter anderem gegen Werratal, in Goldbach/Hochheim und einem Unentschieden gegen den Sonneberger HV Aufsehen erregt. Für die Gastgeber galt es, mit einer konzentrierten Leistung die Tabellenführung zu verteidigen.

Dementsprechend motiviert starteten die Jenaer dann auch in das Spiel und gingen über den Zwischenstand 4:1 (5.) bereits früh deutlich mit 8:3 in Führung (12.). Dies gab Trainer Ralph Börmel früh im Spiel Gelegenheit, die ganze Breite seines Kaders zu nutzen und auch allen Wechselspielern Einsatzzeiten zu geben. Nach einer Auszeit litt das Spiel der Gastgeber dann unter einigen Konzentrationsschwächen, die die robusten Gäste aus Behringen auch prompt zu nutzen wussten und den Spielstand auf 9:11 aus ihrer Sicht verkürzen konnten (22.). Das wiederum stachelte die Gastgeber nun erkennbar an, welche dann bis zum Halbzeitstand von 16:10 noch fünf Treffer in den letzten acht Minuten bis zur Pausensirene erzielen konnten.

Nach dem Seitenwechsel kehrten die Gastgeber mit dem sichtbaren Willen auf das Parkett zurück, angesichts des doch schon deutlichen Vorsprungs in der Partie nichts mehr anbrennen zu lassen. Systematisch spielten die Gastgeber nunmehr Angriff um Angriff aus und streuten auch den einen oder anderen Tempogegenstoß ein, sodass in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit der Vorsprung auf die Gäste schnell ausgebaut werden konnte. Spätestens als Florian Demjek mit seinem Tor zum 22:12 erstmals den Vorsprung auf zehn Tore vergrößern konnte, stand für die meisten der etwa 200 Zuschauer fest, wer am Ende des Spiels das Parkett als Sieger verlassen würde. Obwohl sich die Gäste aufopferungsvoll gegen die drohende deutliche Niederlage stemmten, vermochten die HBV-Handballer aufgrund der doch gegebenen deutlichen spielerischen Überlegenheit, das Ergebnis immer weiter auszubauen. Trainer Ralph Börmel schonte nun einige Stammkräfte, dem Spielverlauf tat dies keinerlei Abbruch. Am Ende sollten sich auf Jenaer Seite elf Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen haben.

Als Kevin Elsässer mit seinem vierten Tor im Spiel nach einem feinen Anspiel von Juraj Petko per Kempatrick zum 35:20 einnetzte, war das Spiel endgültig entschieden. Die Zuschauer hatten ein durchaus attraktives Spiel gesehen, das aufgrund des doch deutlichen Resultats lediglich ein wenig an Spannung vermissen ließ. Im HBV-Lager störte dies jedoch niemanden. Am Ende stand eine souveräner und auch in der Höhe verdienter 38:21-Erfolg der Jenaer. Zu diesem Zeitpunkt kursierten auf der Tribüne bereits die Ergebnisse der Mitkonkurrenten aus Sonneberg und Mühlhausen, die erheblichen Diskussionsstoff lieferten – beide verloren ihre Partien, weshalb der HBV mit mehr als einem Bein in der Mitteldeutschen Oberliga steht.

Beste Torschützen beim Gastgeber HBV Jena waren Patrik Pristas (6), Florian Demjek (6), Juraj Petko (5), Sebastian Triller (5), Kevin Elsässer (4) und Tobias Grau mit vier Toren sowie auf Behringer Seite Tim Rodrian (8) und Hannes Meyer mit vier Toren.

Das Restprogramm hat es jedoch gewaltig in sich. In der nächsten Woche, am 14. April ab 18 Uhr, haben die HBV-Herren die anspruchsvolle Auswärtsaufgabe beim SV Aufbau Altenburg zu absolvieren. Am 21. April, 19 Uhr, und am 28. April, 20 Uhr, empfangen sie dann zu den Topspielen der Thüringenliga die Spitzenteams vom Tabellenzweiten VfB Mühlhausen und der Bundesligareserve ThSV Eisenach II in Jena, bevor es dann am letzten Spieltag zum Ostthüringenderby beim SV Hermsdorf geht.

OTZ / 09.04.18