HBV Jena 90

Der Handballverein in Jena

Einladung zur Mitgliederversammlung

5. Februar 2016 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Liebe Mitglieder, 

wir laden ein zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, den 23.02.2016, 18:00 Uhr

Fa. Philmed Gesundheit GmbH, Göschwitzer Str. 50, 07745 Jena. 

Die offizielle Einladung (einfach auf das Bild klicken):

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Newsticker 2016

5. Februar 2016 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

05.02.16: Heimspiele am Wochenende:

image   … Auf geht´s in die Halle ;-)

 

31.01.16: **Achtung** Auch unsere Geschäftsstelle muss mal Urlaub machen und ist aufgrund der Winterferien in der Woche vom 01.-07.02.16 geschlossen. Sergio Casanova ist somit erst wieder ab 10.02.16 im Büro persönlich anzusprechen. Wir bitten daher um Verständnis, dass Email-Anfragen ggf. auch verzögert beantwortet werden. Bei allen wichtigen und unaufschiebbaren Angelegenheiten bitte an Diana Reichardt wenden (Kontaktdaten s. “Verein / Vorstand”).

30.01.16: Ergebnisticker vom Wochenende … 1.Männer gewinnt endlich wieder in der Thüringenliga und besiegt die Gäste vom ThSV Eisenach mit 34:23 (Hz 17:9) … 2. Männer muss deftige Niederlage beim Post SV Gera einstecken und verliert auswärts mit 33:21 Toren … auch unsere 3. Männer kann leider nicht gegen den Post SV Gera gewinnen und hat gegen die 2.Vertretung zu Hause mit 23:25 das Nachsehen

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Frauen: Vorbericht zum Pokalviertelfinale gegen Apolda

6. Februar 2016 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

HBV Jena 90 erwartet harten und kampfstarken Gegner

Handball: Am Sonntag um 12 Uhr treffen die HBV-Damen im Viertelfinale des Thüringenpokals im Sportkomplex Lobeda auf den HSV Apolda.

Jena. Es muss nicht immer Handball sein. Manchmal wird bei den HBV-Frauen auch auf artverwandte Ballsportarten zurückgegriffen. Basketball beispielsweise, zumindest für die Erwärmung. Und so entpuppen sich die Handballerinnen von Trainerin Diana Reichardt am Donnerstagabend als ganz passable und auch lautstarke Korbwerferinnen. Die bisweilen hochfrequentierte Freude, die die Spielerinnen zu Beginn des Trainings an den Tag legen, erfüllt die große Halle des Sportkomplexes dann auch mit einer gewissen Leidenschaft.

„Das ist ein gutes Zeichen“, urteilt Diana Reichardt am Spielfeldrand. Und in der Tat mangelt es nicht an Lachern in jenen Momenten. Alles in allem also eine perfekte Ausgangssituation für das Viertelfinale im Thüringenpokal morgen gegen den HSV 90 Apolda um 12 Uhr im Sportkomplex Lobeda.

Apolda also. Bei der Mannschaft aus dem Weimarer Land handelt es sich um jenen Gegner, gegen den Diana Reichardt als Interimstrainerin einst ihren Einstand gab – und prompt gewann. Und zwar deutlich. 31:17, auswärts. „Ich denke, dass man das jedoch nicht als Maßstab nehmen darf“, sagt die Trainerin rückblickend. Man müsse abwarten, in welcher Besetzung Apolda am Sonntag in Jena auflaufe. Beim Auswärtssieg seien nicht alle starken Spielerinnen von Apolda mit an Bord gewesen, betont Diana Reichardt. Nichtsdestotrotz sei es für ihre „Mädels“ damals ein gelungener Neuanfang gewesen. Dennoch seien die Gäste etwas unberechenbar, haben sie doch zwei neue Spielerinnen aus Tschechien. „Wir dürfen Apolda auf keinen Fall unterschätzen. Das ist ein harter und auch kampfstarker Gegner“, mahnt die Trainerin. Denn auch beim Handball sei im Pokal alles möglich und Überraschungen an der Tagesordnung.

Doch die Trainerin denkt bereits voraus: „Wir wollen das Viertelfinale gleichzeitig als Einstimmung für die wichtige Partie gegen Mühlhausen kommende Woche nutzen. Wir brauchen die Punkte für die Saison.“
Ein Sieg soll es natürlich morgen werden, schließlich habe man die Begegnung in der Liga auswärts deutlich gewonnen, habe jetzt zudem Heimvorteil und der Kader sei vollzählig. Von daher wolle man sich beim HBV auf die eigenen Stärken verlassen und weniger auf die möglichen Schwächen des Gegners bauen. Vielmehr wollen die HBV-Damen am Sonntag ihr Tempospiel aufziehen. Und zwar erfolgreich.

Ein Plus aufseiten der Saalestädter sei zweifelsohne, dass Ute Hofmann die Mannschaft morgen verstärken werde. Vor drei Monaten ist sie Mutter geworden, sei aber bereits schon gegen Gispersleben wieder aufgelaufen – auch wenn sie noch nicht wieder voll im Training stehe. Ein Umstand, der Diana Reichardt erfreut. „In menschlicher Hinsicht ist sie sehr wichtig für das Team.“ Seit Anfang Januar bringe sie sich wieder ein und könne auf den Außenpositionen die eine oder andere Spielerin entlasten. Das Tor wird indes Lisa Hilmer hüten. „Wir wollen einfach den Schwung aus dem Spiel gegen Gispersleben mitnehmen“, fasst Diana Reichardt abschließend zusammen, die einst selbst drei Jahre für den HSV Apolda spielte.

„Wir sind für das Viertelfinale sehr gut gewappnet. Der Sieg über Gispersleben, immerhin Tabellenführer, war für uns eine sehr große Motivation“, so HBV-Spielerin Carolin Köhler. Derzeit würde bei den Ostthüringerinnen einfach alles stimmen. Und deshalb dürfe es am Sonntag für den HBV nur einen Sieg geben. „Einen klaren“, betont Carolin Köhler.

Marcus Schulze / 06.02.16 / OTZ

M-TL: Sturm und Drang beim HBV

1. Februar 2016 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

Handball: Beklagte Trainer Steffen Schreiber nach der Partie gegen Ronneburg noch, dass seine Spieler das Tor nicht treffen würden, war von jenem – vermeintlichen – Defizit gegen den ThSV Eisenach II am Sonnabend in der Thüringenliga nichts zu sehen. Geradezu souverän gewann der HBV 90 Jena mit 34:23 (17:9).

Jena. Tim Sträßer konnte es nicht mehr mit ansehen. Ja, er litt geradezu auf der Auswechselbank. Und so zog sich der Torwart des ThSV Eisenach II seinen grünen Pullover über den Kopf. Nur wenige Augenblicke zuvor hatte Jenas Nils Meyer seinem Mitstreiter in Sachen Pfostendienst, Marcus Römer, per Rückhand zum 20:11 überwunden. Das war dann wohl zu viel für den am Rand sitzenden und zur Passivität verdammten Schlussmann. Und so zog er sich kurzweilig in die Parallelwelt seines grünen Pullovers zurück. Bereits in der ersten Hälfte trat er nach einem Gegentreffer von Henry Wendt — es war das 16:8 – frustriert gegen einen Pfosten. Da konnte er zwar ins Geschehen eingreifen, was ihn jedoch auch nicht glücklicher stimmte. Manchmal ist eben kein Zustand perfekt. Dergleichen hat zumindest die Gruppe „Die Sterne“ einst behauptet.

Seinem Pendant auf der Jenaer Seite platzte ebenfalls einmal der Kragen. Zumindest in verbaler Hinsicht. Das böse und nicht druckbare „S-Wort“ kam da Thomas Haugk über die Lippen, als ihm Eisenachs Markus Collatz das 0:1 einschenkte. Es sollte jedoch das einzige Mal sein, dass er mit der Gesamtsituation so unzufrieden war. Ansonsten hielt der Schlussmann, was er denn so halten konnte – und auch noch ein bisschen mehr. In schöner Regelmäßigkeit kam er noch mit einem Fuß oder einem Arm an den Ball und trieb damit die Gäste in den Wahnsinn. Dafür wurde er von den Fans und seinen Mitstreitern auf dem Feld völlig zu Recht gefeiert. Dass die Partie gegen die zweite Mannschaft des ThSV Eisenach so deutlich endete, war teilweise ihm samt seiner hervorragenden Reflexe zu verdanken. Und wenn er nicht mehr eingreifen konnte, hatte Jena diesmal das Glück auf seiner Seite. „Wir haben endlich wieder das Tor getroffen. Das hat uns die nötige Sicherheit gegeben und wir haben einen kühlen Kopf behalten, uns nicht verrückt machen lassen und unseren Stiefel einfach heruntergespielt“, so das Resümee von Thomas Haugk. Möglicherweise habe das erfolgreiche Halbfinale der Nationalmannschaft noch zusätzlich etwas aus ihnen herausgekitzelt, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.
Als Thomas Haugk dann nach gut 40 Minuten Feierabend hatte, übernahm Felix Krausedas Kommando zwischen den Pfosten. Und er machte da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hatte: Glanzparaden. Triumphierend hob er da die Fäuste, nachdem zum dritten Mal in Folge einen sicheren Ball parieren konnte. Doch auch Felix Krause ärgerte sich da unten auf dem Feld mitunter lautstark. Ein Eisenacher hatte ihn geradezu frech mit einem Heber überwunden. „Nein!“, erklang es für alle deutlich vernehmbar, als der Ball über den Schlussmann flog. Auf der Tribüne und der Jenaer Bank wurde darüber gelacht, denn letztlich hatte das Tor zum 32:22 aus Jenaer Sicht nichts mehr am Ausgang des Spiels ändern können. Es war lediglich ein Detail. Zudem ein belangloses, eher von statistischer Natur. Letztlich musste der Tormann selbst darüber lachen. Nach 60 Minuten indes war allen aufseiten des HBV zum Lachen zumute, hatten die Saalestädter doch recht eindrucksvoll mit 34:23 gegen den ThSV II gewonnen.
Dass es für die Hausherren eine Einbahnstraße werden sollte, war anfangs noch nicht abzusehen. Lange Zeit tasteten sich beide Teams ab. Das erste Tor erzielten die Gäste erst nach drei absolvierten Minuten. Es sollte jedoch das einzige Mal an diesem Abend in Lobeda sein, dass die Eisenacher führten.

Während der ersten zehn Minuten blieben die Teams auf Schlagdistanz. Erst das Tor zum 4:3 des überragenden und schier unverwüstlichen Henry Wendt, der wahrlich ordentlich einstecken musste, besaß Symbolcharakter. Denn so entschlossen wie er das Leder unter die gegnerische Latte nagelte, setzten sich danach die Ostthüringer von den Wartburgstädterin ab. Nils Meyer, John Le, Hagen Rose und dreimal Henry Wendt – plötzlich stand es 10:3.

Jena spielte bisweilen entfesselt, aber auch effektiv. Nach Balleroberungen wurde nicht lange gefackelt, aus der Abwehr wurde der Ball direkt in die Spitze gespielt. Das entscheidende war jedoch, dass die Spieler von Steffen Schreiber das Tor trafen. Gleichzeitig wurde diszipliniert und engagiert in der Verteidigung gearbeitet. Phasenweise gab es da kein Durchkommen und keine Lücke für die Gegner. Und wenn doch, waren da ja noch immer Thomas Haugk oder Felix Krause. Um es kurz zu machen: Eisenach erholte sich von jener Sturm-und-Drang-Phase des HBV nicht mehr. Mitunter führte der Gastgeber mit acht Toren. So auch zur Halbzeit, als ein Stand von 17:9 die Anzeigetafel zierte. Es war der Grundstein für den späteren Erfolg. In der zweiten Hälfte setze der HBV seine Mission, die sich da Sieg nannte, geradezu entschlossen fort. Mitunter zehn Tore Vorsprung verdeutlichten dies eindrucksvoll. Beizeiten war wohl allen Anwesenden klar, dass die Punkte in Jena bleiben werden.
„Ich habe immer gesagt, dass es eine Kopfsache ist. Ich habe heute mit einer anderen Aufstellung angefangen als sonst, habe mit jener Formation begonnen, die während der Woche gegen Hermsdorf gespielt hat. Die waren relativ frei im Kopf. Die haben einfach drauflos gespielt“, bilanzierte ein sichtbar zufriedener Steffen Schreiber nach der Begegnung. Er habe der Mannschaft eingebläut, dass sich keiner grämen müsse, wenn er denn das Tor nicht treffe. Das sei kein Problem, so der Coach weiter. „Außerdem hat uns in die Karten gespielt, dass wir heute zwei sehr gute Torhüter hatten. Zudem ist unser Plan aufgegangen, über Henry Wendt schnell nach vorne zu spielen“, ergänzte Steffen Schreiber. Und wer weiß, auch der Trainer verwies auf den Neujahrsempfang des HBV samt Halbfinale am Freitag. Vielleicht habe diese Euphorie ihr Übriges beigetragen. Jetzt müsse Deutschland nur noch Europameister werden….
Marcus Schulze 01.02.16 OTZ

M-TL: Vorbericht zum Spiel gegen ThSV Eisenach 2

30. Januar 2016 von Diana Reichardt | Kommentare deaktiviert

HBV Jena 90 will nicht ins offene Messer rennen

Handball: Heute um 18 Uhr empfängt der HBV Jena 90 in der Thüringenliga den ThSV Eisenach II im Sportkomplex Lobeda. Ein schwere Aufgabe. HBV-Trainer Steffen Schreiber will, anders als im Hinspiel, defensiver gegen die Gäste agieren.

Jena. Die Freude darf nicht abhanden kommen. Nein, da beißt bei Steffen Schreiber die Handball-Maus keinen Faden ab. Selbst wenn der Gegner äußerst dominant daherkommt und es sich bei diesem um die 2. Mannschaft des ThSV Eisenach handelt. „Da dürfen wir dennoch keine Angst haben, auf das Tor zu schießen und schöne Spielzüge zu präsentieren“, so HBV-Trainer Steffen Schreiber. Heute nun, am 15. Spieltag der Thüringenliga gastieren die Wartburgstädter an der Saale. Und auch wenn Steffen Schreiber die eigenen Kräfte seiner Mannschaft beschwört und die eigentliche Freude an der Sportart namens Handball eben nicht verloren gehen dürfe, muss er dennoch einräumen, dass die Partie gegen den Sechsten der Tabelle „sehr schwer wird“.

Mit der Mannschaft aus Eisenach, die als Anschlussstelle für den Profi-Kader fungiert, treffe der HBV Jena 90 auf ein Team, welches sich durch seine individuelle Klasse, aber auch durch seine Schnelligkeit auszeichne. Generell würden die Eisenacher einen sehr modernen Handball darbieten, wie der Jenaer Trainer betont. Außerdem wisse man bei den Westthüringern nie wirklich, wer denn letztlich alles anreise. Es sei stets eine Lotterie. „Es ist eine typische zweite Mannschaft“, so Schreiber, was bisweilen auch von Vorteil sei. So könne man Glück haben, dass das Team nicht in seiner stärksten Version aufschlage, da möglicherweise einzelne Spieler in der Bundesliga aushelfen müssen. Nichtsdestotrotz sei Eisenach ein starkes Team. Und an dessen Spitze steht Kapitän Jason Mignon. Doch selbst wenn die Rollen ab 18 Uhr im Sportkomplex in Lobeda recht eindeutig verteilt sind, bleibt der Coach der Saalestädter bei seinem altbewährten Ziel. „Wir müssen immer gewinnen. Es darf kein anderes Ziel geben“, so Steffen Schreiber geradezu kämpferisch. Von der Qualität in seinen Reihen ist er auch weiterhin überzeugt: „Wir können spielen. Wir sind ein gutes Team.“

Dergleichen hätten seine Handballer erst am Mittwoch während eines Testspiels gegen den Oberligisten SV Hermsdorf bewiesen. In der lockeren Atmosphäre zeigten seine Männer, dass sie durchaus noch in der Lage sind, das Tor zu treffen. Mit vernehmbaren Stolz berichtet der Pädagoge von der recht erfolgreichen Ausbeute seiner Mannschaft gegen die Mannschaft aus dem Saale-Holzland-Kreis. Nach 90 Sekunden hätten sie bereits drei Tore erzielt. „Ganz anders als gegen Ronneburg, als wir erst in der 18. Minute unser zweites Tor verbuchen konnten“, erinnert Steffen Schreiber. Am Mittwoch sei – im Unterschied zum vergangenen Spieltag – der Spaß und die damit verbundene Lockerheit wieder spürbar gewesen. Der Trainer hofft, dass seine Spieler besagte Unverkrampftheit auch für die heutige Partie beibehalten – dann sei einiges möglich. Nicht auflaufen werden heute John Le, Cedric Schreiber und Mirko Lothspeich. Was das Taktieren gegen die Gäste betrifft, will der HBV – zumindest zu anfangs – aus der Defensive heraus agieren. Anders als beim Hinspiel in Eisenach. „Da sind wir zu offensiv gestartet und prompt ins offene Messer gerannt“, mahnt Schreiber.

Marcus Schulze 30.01.16 OTZ